Cheap Mongrels - 10 Jahre


Foto&Design ©Janis Elko

 

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 01 DANKE TSCHÖ
ich guck nicht „Reich und Schön“, weil du dabei bist / du bist reich und schön / und ich bin verweichlicht / wir fuhren nicht zum Mulholland Drive / dafür reichte die Zeit nicht / du bist dort und ich bin fort / und ich denke dabei bleibt es // du bist reich und ich unglücklich / ich hab Charme, doch das genügt nicht / ich bin arm und du bist glücklich / bin so heiß / doch du belügst mich // Sunset Drive und Boulevard / bist der super Megastar / du bist reich / und ich unglücklich / ich hab Charme / doch das genügt nicht // moin reise ich ab / zu kurze Verweilfrist / du hältst mich von dir fern / weil dein Manager die Zeit misst / es gab nicht einen Studiotag / an dem du keine Nachricht an mich gabst / doch das ist genehm / weil es nur auf Zeit war / (du bist dort und ich bin fort und ich denke dabei bleibt es) // du bist reich und ich unglücklich / ich hab Charme, doch das genügt nicht / ich bin arm und du bist glücklich / bin so heiß / doch du belügst mich // Sunset Drive und Boulevard / bist der super Megastar / du bist reich / und ich unglücklich / ich hab Charme / doch das genügt nicht

 

02 IMPRO
i knew it right from the start / you’re looking like an angel but you’ll mess with my heart / so fly but shy at the start / but there you are a failure to my open heart // left me here in a daze shallow your ways / bring me to my knees while i’m sick of all this waiting / left me here in a daze shallow your ways / you’re only playing party while i’m all into the naughty // i knew it right from the start / you’re looking like an angel but you’ll mess with my heart / so fly but shy at the start / but there you are a failure to my open heart // left me here in a daze shallow your ways / bring me to my knees while i’m sick of all this waiting / left me here in a daze shallow your ways / you’re only playing party while i’m all into the naughty // in a daze shallow your

 

 03 RING 2
zwei Falter im Gewitter / ihre Blicke bergan / und wie sie zittern / mit den Wolken in den Himmel / von Flügeln Tropfen schlittern / (ihre Ziele zu ermitteln) / im Flug der beiden Milchgesichter dimmt der Verstand / und auch die Lichter / ein Fadenkreuz, das sie genommen / und plötzlich... / (plötzlich sind sie weit gekommen) ways / in a daze left to your grace

 

 04 KAKTUSDUNG (SECOND EDITION)
ihr wolltet tanzen zu dem Steinbock von dem Schützen / überspringen Matschewiesen und alte Winterpfützen / doch lob den Abend nicht vor der Braut, / weils dich umnächtigt – nur gegenwärtig abtaut. // doch ungezähmt die wilde Gier / dann voll im Arsch der Tag nach ihr // weils dich am Haken hat, zu spät für der Mutter Büste / stehst du im kalten Winter doch wie in der Wüste / zu spät auch für der Knochen jung / reiben sich im Wüstenstaub feinpulverig zu Kaktusdung // die Diva hält den Held für schwach / deshalb hält sie ihn sich zeitweise doch / für sie ist es die eine Nacht / glaubt ihn um den Verstand gebracht / in einer Falle am Rande des Geschehenen / treibt die Flaute zu dem gähnend Entlegenen / Luder hilf übersteig diese Risse / sagt doch die Diva und steht in ihrer Pisse // ein Wall in deinem Herz bedarf ihrer ruhigend, wisse / noch lischt die Nacht doch wie im Fall / tränt die Angst entfacht ein weiteres Mal / bring mir nicht den Sturm sagst du / mach die Welle nicht zur Woge und die Woge nicht zur Lanze / lass das Ganze, lass das Ganze // doch ungezähmt die wilde Gier / dann voll im Arsch der Tag nach ihr

 

 05 DEINER SCHWESTER SCHLOSS
kenn meine Wurzeln, ich steh nicht daneben / doch wurd gepflückt zu spät geduckt vor deinem strizzihaften Benehmen / wenn du nicht hier, wo bist du dann / dass ich dich mal erreichen kann / ich trau mich nicht in deine Arena, weil ich so unsagbar erregt war / steht was von ihr für mich auf einem Blatt / oder bin ich auf Geratewohl danieder // wo ist dein Towabo / du meinst du kriegst es besser hin solo / auf deinem hohen Etwas in deinem Schwarz und Weiß / wird nicht sterben in deinem Schloss, dass du es weißt / ich weiß, dass du weißt, du bist die Cinderella / wo sind deine Skills, du bist auch nicht heller / sag mir was du wills // ich tus, aber nicht mehr länger, im Winter schipp ich Schnee / hinter dir he, aber nicht mehr länger / komma komma he komma komma dafür gibt’s den Sommer / gehma gehma gehma ich steh vor deiner Schwester Schloss... ätsch // sie hat die Ringe, dazu ich die Augen, taugen nicht / ein Stoppschild sticht mir unter die wanke Haube / sie fährt die Dinge, im Gang die Hast / sie wirft die Schlinge von Ast zu Ast / so oft wie ich seit ihr in Glut erwacht / Geschrei verhallt, im Wind erbleicht die Nacht / manches Bar in uns verrannt / mit dem Kopf durch die Wand an die rettende Hand // wo ist dein Towabo / du meinst du kriegst es besser hin solo / auf deinem hohen Etwas in deinem Schwarz und Weiß / wird nicht sterben in deinem Schloss, dass du es weißt / ich weiß, dass du weißt, du bist die Cinderella / wo sind deine Skills, du bist auch nicht heller / sag mir was du wills // ich tus, aber nicht mehr länger, im Winter schipp ich Schnee / hinter dir he, aber nicht mehr länger / komma komma he komma komma dafür gibt’s den Sommer / gehma gehma gehma ich steh vor deiner Schwester Schloss... ätsch

 

 06 ÖFFNE DEINE AUGEN
XXX

 

 07 MPU
MPU is for you / is for you and forme / MPU is for all the people in the world / MPU is for you / is for you and for me / we love our happy family // ich fahr entlang den Hochweg / für ne lange Zeit / ich fühle mich ganz wunderbar / und ich bin ziemlich breit / da kommt die

Polizei und zieht mich einfach raus / sie sagt, lass die Hose runter / und hol zum Pissen ihn jetzt raus // MPU is for you / is for you and for me / MPU is for all the people in the world / MPU is for you / is for you and for me / we love our happy family // you i love MPU / i love MPU / i love MPU for you // der Gutachter stellt Fragen / ist mir doch ganz egal / scheiß doch auf die Einsicht / war eh nicht das letzte Mal // die Zeit heilt alle Wunden / ich steig gleich wieder aus / fahr nur noch grad zum Kunden / denn ich liefere frei haus // you i love MPU / i love MPU / i love MPU for you // MPU is for you / is for you and for me / MPU is for all the people in the world / MPU is for you / is for you and for me / we love our happy family

 

 08 WEISST DU NOCH
du weißt doch / der Boden ist morsch / jeder Vorsatz zerbirst am Vorsatz des Vorjahrs // weißt du noch der Weihnacht Vorgeschmack / wie die Liebe sanft verpackt / werden lecker Sachen eingesackt / wie die Unschuld im Pagenschnitt / für die Armen Lämmer briet / kam da / aus weißen Wolken stob er / und er kannte kein Gebot mehr // du weißt doch / der Boden ist morsch / jeder Vorsatz zerbirst am Vorsatz des Vorjahrs // „oh Mann ich will deine Geheimnisse nicht an Weihnachten / kannst du nicht einmal an Weihnachten einfach nur Weihnachten sein lassen / und schon letztes Jahr hast du mir mit deinen blöden Geheimnissen ganz Sylvester versaut / Ich hab jetzt keine Lust mehr / Ich will jetzt nur noch evil shit“

 

 09 PEPPERONLY
die Heimat dieses Sterns, sie erlischt im Licht von tausend Stränden / sie verwischt im Strich von tausend Händen / die Heimat dieses Sterns eine Schicht aus Licht von Taugewändern // wie ne Wunde seine Laufbahn / schlägt seine Stunde er wird auffahren / so er will, so erkannt, fährt er schnell // in den Schlund der Tafelrunde / mit vollem Munde gut gespeist / sahen sie ihn da oben / der Stern er kam gereist // verweist enteist von seiner Laufbahn / vogelfrei ja frei wie Vögel / Planeten gleiten in der Stille / hörbar nur das Zirpen einer Grille

 

 10 STÖRGEBILDE
einige Wortfetzen gelangen unverschlüsselt an ihr Ohr / im Cafe der holden Weiblichkeit / ein Ort des Experiments, ein Labor / es wird zusammengekehrt das Holz zum Scheit / aufgestellt für den, der sie behält / die Ruhe in sich selbst / den Sexappeal der reich-rasierten Gelassenheit // zwischen den Welten im Verstellten / spielt die Klügere den Sand ins Gesicht seiner Lüge / seine Furchen, seine Krater markant / nüchterne Anzeichen seines Erbguts im Antlitz / gesagt hatte er einmal, ich werd nie so wie er // alles scheint so absolut und so wichtig / evolutionsbiologisch tüchtig / für ihn teilweise antrainiert / um dem Lauf des Instinktes Paroli bieten zu können / schwer aufhaltbarem Geschehen wenigstens die Richtung zu fönen // zwischen den Welten im Verstellten / spielt die Klügere den Sand ins Gesicht seiner Lüge / seine Furchen, seine Krater markant / nüchterne Anzeichen seines Erbguts im Antlitz / gesagt hatte er einmal, ich werd nie so wie er // aus Liebe zum Menschen und seiner Seele / ging schon die Ein- oder Andere / wer möchte nicht auch mal sein Schicksal wählen / seine eigene Geschichte nach hinten erzählen // zwischen den Welten im Verstellten / spielt die Klügere den Sand ins Gesicht seiner Lüge / seine Furchen, seine Krater markant / nüchterne Anzeichen seines Erbguts im Antlitz / gesagt hatte er einmal, ich werd nie so wie er // doch zurück ins Labor... // „einmal die Vongole und das Dessert / oder sind die ihrer Meinung nach zu schwer / es ist nur ein kleines Gericht / und inspiriert gar sonderbar zu einem Gedicht / und oh pardon vielleicht könnten sie noch / auf diesem Wege sagen dem Koch, / dass er nicht so viel mit dem Salze spiele / denn versalzene Speisen bereiten uns viele / dürstende Stunden in jenen Runden / die einer einzigen Lust und Verlangen nur dienen“ // zwischen den Welten im Verstellten / spielt die Klügere den Sand ins Gesicht seiner Lüge / seine Furchen, seine Krater markant / nüchterne Anzeichen seines Erbguts im Antlitz / gesagt hatte er einmal, ich werd nie so wie er

 

 11 GRRR OBI
die Richtung des Vektors A Strich zeigt unserem Kollegen den Weg / er vergibt den weg nachts im Gebirge / vergab somit auch seinen eigenen Hirten / vergilbt der Pfad, den er erbat // ein Felsen vernahm seinen Schrei, wie sie biss / ihr Gift sich goss, der Schleier sich schloss vor seinen Augen / doch schrieb seine Formel routiniert in den Sand / seine Aura verkannt // Milz mit Punkten und Lamellen / oben im Dunkeln / unten im Hellen // er bat um Zeitraum / doch hing am Zaun im Regen / der alten Wunden wegen schloss er sich ab im Traum

 

 12 DIE DREI MOOTANTEN
weil Theobalds Leben nicht gebucht ist / keine Quote hat, verflucht ist / feiert der Reinfall sich / als sei er es, der gesucht ist / entstellte Zeichen, die er sieht / doch es sagte ihm, es mache nichts / er bleibe jenen im Auge, mit denen er flieht / und es sagte ihm, es fühle nichts / wie viel ist von ihm fort, trägt die Signatur / im Lauf geschnürt, zu einer Kugel geballt / verkauft der Händler seine Kur / ein isotonischer Mohnsaft / gibt der Dosis ihre Schonkraft / der salate Zustand hat entweder was mit Natur zu tun / oder ist es der Gewohnte / der gewohnt Malade / dennoch hat die Dosis eine Wirkung Langzeit / nur noch eine Handbreit vom Absprung sich bereit gehalten

 

 13 RING 1
XXX

 

 14 NICHT LEICHT MIT DIR
ich habs nicht leicht mit dir / du hasts nicht leicht mit mir / ich habs nicht leicht mit dir / du hasts nicht leicht mit mir // hast dus jetzt leicht mit mir / denn ich komm nicht fort von dir / deine Liebe abgetrennt, wofür ich einsteh im Moment / so habe ichs nicht leicht mit dir // ich hoffe es erbricht sich dann, dieser bittre Bann / doch wüsst ich eins ein weitres mal / ließest dich verführen noch / erneut durch diese Türen doch / kämst du wieder an- gekroch / wir würden uns verlieren in einem langen Zungenkuss // ich habs nicht leicht mit dir / du hasts nicht leicht mit mir / ich habs nicht leicht mit dir / du hasts nicht leicht mit mir // jedes mal, wenn wir uns sehn / uns gegenüber stehn / verspüre ich den gleichen Drang / mit dem ich unser Glück erzwang / und mir wird weich in Mark und Bein / lass mich nicht allein / dann wach ich schweißgebadet auf / ich hab auf dich gewartet

 

 15 RATIO ZORRO
auf dem Ball auf Trapp, mit dem Kinn im linken Fenster / nimmst dir dieses, erlächelst dir jenes / flirtest gegen das saugen von dieser Welt / bei deinem Ritt am Stück bleibts mir nicht geheuer / der Schritt muss im Voraus gewonnen sein / keine Zeit es kommen zu lassen // dudududu hast n Turm drauf / Selbstbild im Sucher und Abbild im Durchlauf / willst du wissen was ich seh, willst du sehen was ich weiß / diese Gabe bei uns Normalgehabe // tatsächlich heldenhaft / nicht gerade auf Kosten seiner selber / eher den Anderen ins falsche Licht gesetzt / oh du Held, deine Absicht in den Anderen geboxt / wie ihr wisst ist das der Held, der sich für vieles hält / nur nicht für das was er ist // 15 Jahre alt, doch n Bart wie n über 30 Jähriger / dein Alter einzu- schätzen wird immer schwieriger / doch was dich verrät ist der Drang / der Drang nach Mutters Brust mit heller Stimme // dudududu hast n Turm drauf / Selbstbild im Sucher und Abbild im Durch- lauf / willst du wissen was ich seh, willst du sehen was ich weiß / diese Gabe bei uns Normalgehabe // hat hier jemand ein Musiktaxi bestellt / ich hab dich schon mal in den Schatten gestellt / sagte er und verlässt diese Welt / weder zu sagen dass es gut ist, aber es gefällt ihm / und dass er dort viel Fleisch isst, noch zu sagen, dass es sein eigenes ist // wenn ich für dich eine Abzweigung seh, ruf ins Fahrwasser meiner Reise / sei nicht spärlich, doch bitte mal entbehrlich / du studierter Autodidakt, dünn gesät, doch breit im Stand / immer im Überholungsakt, immer auf dem Überholsessel // dudududu hast n Turm drauf / Selbstbild im Sucher und Abbild im Durchlauf / willst du wissen was ich seh, willst du sehen was ich weiß / diese Gabe bei uns Normalgehabe

 

 16 KÜSS DIE HAND
De Babba Noel schüttelt bald die Glocken / Da gehen wir raus ins weite Licht / Ich fühl mich so wohl, tauch in deinen Locken / Küss deine Hand, die Spekulatius bricht // Der Sommer ist tot sagte leis der Jesus / Sehe zu, dass meinen Flug ich krieg / Ich brauche nur noch ein paar Pesos / lange warten lass ich Mexiko nicht // es ist doch eh schon längst nicht mehr Dasselbe / was hat denn heut schon noch Gewicht / wenn Gott noch spricht kenn ich längst jede Silbe / aufgewärmt und aufgetischt / wenn ich dir sag, dass ich in etwas schwelge / deine Frische ist es nicht / lieber Gott tust nur noch welken / doch welcher Friede tut das nicht

 

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